
Kronen Zeitung
U17-WM: DER TAG DANACH
Lob für ÖFB-Helden, aber Ärger über zwei Szenen
Auch wenn Österreichs U17-Fußballer am Donnerstag das WM-Finale gegen Portugal in Doha mit 0:1 verloren: Der Eintrag in die ÖFB-Annalen ist der ersten rot-weiß-roten Auswahl in einem WM-Endspiel nicht zu nehmen. Am Tag danach schlägt den rot-weiß-roten Helden große Anerkennung entgegen – die Burschen können stolz sein. Doch zwei Szenen sorgen immer noch für Ärger.
„Ich bin sehr, sehr stolz auf diese Truppe“, sagte Teamchef Herbert Stadler, der mit Johannes Moser auch den Torschützenkönig des Turniers in Katar (8 Treffer) in seinen Reihen hat. „Sie hat Unglaubliches geleistet.“
Auch von den Fans schlägt den ÖFB-Burschen große Anerkennung entgegen – die U17-Helden wurden nach der bitteren Finalniederlage mit Applaus vor dem Teamhotel in Katar empfangen. Sie selbst zeigten sich nach dem Spiel natürlich enttäuscht, wissen aber auch, dass sie stolz auf sich und ihre Leistung sein dürfen.
Zwei bittere Szenen
Und doch hat die Final-Niederlage auch einen bitteren Beigeschmack. Denn einen Tag später gibt es weiterhin Diskussionen über den entscheidenden Treffer von Anisio. Stand der Portugiese nicht doch im Abseits? Es geht am Ende immer um eine Nasenspitze, oder Schuhspitze, wie es auch „Krone“-Kolumnist Herbert Prohaska anmerkt. In diesem Fall eine bittere Entscheidung für unsere U17-Burschen.
Doch nicht nur diese Szene sorgt für Unmut. Denn in der Schlussphase der Partie erarbeitete sich die ÖFB-Elf durchaus gute Chancen. Es fehlte aber wiederum die nötige Portion Glück. Besonders in der 85. Spielminute, wo die meisten Österreich-Fans wohl schon aufgesprungen sein dürften.
Weltmeisterliche Reaktion
Der gerade erst eingewechselte Daniel Frauscher erhielt den Ball im Strafraum und beförderte die Kugel gleich in Richtung Tor – der Schuss landete an der Stange. „Ich habe ihn eigentlich schon drinnen gesehen, aber dann hat er sich leider noch einmal rausgedreht. Es ist sehr, sehr bitter“, erklärte der Pechvogel selbst nach der Partie.
Alles Klagen ist aber schließlich vergebens. Und die Österreicher zeigen sich auch als gute Verlierer. „Die Portugiesen waren besser, man hat gesehen, dass sie nicht umsonst Europameister sind“, zollte Torwart Daniel Posch dem Gegner Respekt. Eine weltmeisterliche Reaktion der U17-Helden.
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